Übermittagbetreuung für Grundschüler

Präventiv gegen die Entstehung von Lerndefiziten

Der Freien Schule Essen e.V. ist es wich­tig, in der Über­mit­tag­be­treu­ung vom 1. Schul­jahr an den Lern­de­fi­zite entge­gen­zu­wir­ken oder sie gezielt anzu­ge­hen. Hier wird nicht nur betreu­end sondern unter­stüt­zend gear­bei­tet. Das Ziel ist, den Schü­lern die Hilfe­stel­lung zukom­men zu lassen, die ihnen zu Hause aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den nicht gege­ben ist. Die Betreu­ungs­an­ge­bote der Über­mit­tag­be­treu­ung haben in der Regel eine Lauf­zeit von mindes­tens einem Jahr. Mit den Kindern und Eltern wird eine inhalt­li­che und zeit­lich regel­mä­ßige, verbind­li­che Betreu­ung, verein­bart. Mit den jewei­li­gen Schu­len werden Abspra­chen zur Ausge­stal­tung des Ange­bo­tes getrof­fen. Die Unter­stüt­zung bei der Erle­di­gung der Haus­auf­ga­ben ist obli­ga­to­risch. Die Kinder werden mit Mittag­essen und zum Teil auch mit Abend­essen versorgt. Dabei ist das Ange­bot insge­samt ein inte­gra­ler Bestand­teil der Haus­kon­zep­tion. Für teil­neh­mende Kinder werden Eltern­bei­träge erho­ben werden. Bild FSE UebermittagbetreuungMit einem effek­ti­ven Betreu­ungs­schlüs­sel von 1:5 sitzen wir bei dem Erle­di­gen der Haus­auf­ga­ben mit den Schü­lern an einem Tisch, die vorab nach Schul­klasse einge­teilt werden. Es findet ein regel­mä­ßi­ger Austausch mit Schu­len und Lehr­kräf­ten statt. Dabei ist es uns ebenso wich­tig die Kinder nicht nur in ihren Lern­fort­schrit­ten sondern auch emotio­nal zu beglei­ten, ihnen Gebor­gen­heit und Zunei­gung zu gewäh­ren, die sie drin­gend für eine glück­li­che und zufrie­dene Kind­heit in unse­rer hekti­schen und schnell­le­bi­gen Zeit benö­ti­gen. Mittags wird ein warmes, frisch zube­rei­te­tes Essen gereicht. Immer mit Gemüse oder Salat und anschlie­ßend ein Nach­tisch. Zwischen­durch stehen jeder­zeit Getränke und Obst bereit. Neu seit Septem­ber 2013 ist der „Lecker-Schme­cker-Abend­tisch“, damit die Kinder am Abend gesät­tigt nach Hause gehen.
Wenn die Schü­ler mit den Haus­auf­ga­ben fertig sind (unter Zeit­vor­gabe), können sie im offe­nen Bereich allein oder mit ande­ren Kindern spie­len. Entwe­der im Außen­be­reich oder im Haus auf den verschie­de­nen Spiel­ebe­nen (gemein­sa­mer Spiel­tisch, Jungen- oder Mädchen­be­reich). Im offe­nen Spiel­be­reich im Haus und auf dem Außen­ge­lände ist stets ein Betreuer zur Sicher­heit und als Ansprech­part­ner anwe­send. Hier achten wir darauf, dass die Kinder sich bewe­gen, spie­len und auspowern nach einem langen schu­li­schen Tag.

Ein ganz beson­de­res Augen­merk legen wir auf klare Struk­tu­ren und feste Regeln und Rituale. Dazu gehö­ren die Begrü­ßung und die Verab­schie­dung, Hygiene, Tisch­sit­ten / Manie­ren, Regeln für das gemein­same Mitein­an­der umge­hen, Mithilfe und Einbin­dung bei Aufräum-Aktio­nen, bei Essen oder in den Spielebereichen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kinder in ihrer Eigen­heit und in ihrer Entwick­lung zu unter­stüt­zen und zu beglei­ten, sie aber auch zu Diszi­plin, Ordnung, Respekt, Pflich­ten und Aufga­ben anzu­hal­ten, um ihnen einen gere­gel­ten, geord­ne­ten Tages­ab­lauf anzu­bie­ten, der in vielen Haus­hal­ten aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den zu kurz kommt.

Diese Über­mit­tag­be­treu­ung bezieht sich im Kern auf Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, die auf eine Versor­gung im sozia­len Nahraum ange­wie­sen sind. Häufig sind die Kinder von sozia­ler und finan­zi­el­ler Benach­tei­li­gung betrof­fen. Vor diesem Hinter­grund sind wir in der Frage der jewei­li­gen sozia­len Problem­la­gen kompe­tent und zusätz­lich vernetzt mit Bera­tungs­stel­len und Hilfs­an­ge­bo­ten aus den Bereichen.